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Beratung: Der Notebook-Prozessor

Die schnellsten Mobilprozessoren sind momentan Intels Core 2 Duo mit 4 MByte L2-Cache, also die T7000er-Modelle außer dem T7100. Der Spitzenreiter T7700 erreicht 2,4 GHz bei FSB800, das schnellste FSB667-Modell ist der T7600 mit 2,33 GHz – beide kosten happig viel. Auch noch zur Spitzenklasse zählen der Core 2 Duo mit 2 MByte # (1,67 bis 1,83 GHz), der Vorgänger Core Duo T2000 (1,6 bis 2,33 GHz) sowie der AMD Turion 64 X2 mit 1 MByte L2-Cache (TL-52 bis TL-64, 1,6 bis 2,2 GHz). Sie alle haben zwei Rechenkerne.

Alle anderen Prozessoren sind langsamer, wobei die feinen Abstufungen eher aus Marketing- als aus praktischen Gründen sinnvoll sind. Die Mittelklasse bilden die Einkern-Modelle AMD Turion 64 und Intel Core Solo sowie die Zweikern-CPU Intel Pentium Dual Core. Die Sparklasse besteht aus AMD Sempron, Intel Celeron M und dem hierzulande selten anzutreffenden VIA C7-M. Von einigen Prozessoren gibt es Stromspar-Versionen.

Der Unterschied zwischen dem langsamsten Celeron M und dem schnellsten Core 2 Duo mag in einigen Anwendungen deutlich spürbar sein, aber Abstufungen von ein paar hundert Megahertz merkt niemand. Selbst wenn – wie in einigen mäßig konzipierten Notebooks üblich – der Prozessor im Akkubetrieb gedrosselt ist, fällt das nicht jedem Anwender auf. Berechnungen wiederum, die mehrere Minuten oder gar Stunden dauern, beschleunigt ein schnellerer Prozessor nicht so sehr, dass man ohne Verzögerung weiter arbeiten könnte – immerhin erleichtert ein Zweikern-Prozessor, sich derweil mit anderen Programmen zu beschäftigen.

Die Virtualisierungstechniken von AMD und Intel werden von immer mehr entsprechenden Programmen wie VMware und VirtualPC genutzt. Einige aus dem Linux-Umfeld wie Xen oder KVM benötigen diese CPU-Funktionen sogar, um Windows als Gastsystem zu starten. Die schnellen Mobilprozessoren Turion X2, Core 2 und die meisten Core-Versionen haben diese Technik eingebaut. Einige Prozessoren (Intel Core 2, die meisten von AMD) beherrschen 64-Bit-Befehle, was in Notebooks jedoch hauptsächlich für Entwickler entsprechender Software interessant ist. Einen deutlichen Vorteil bringt ein 64-Bit-Betriebssystem erst bei weit über 4 GByte Hauptspeicher, was in Notebooks derzeit nicht möglich ist.

Grafikchip Schon die langsamste Grafiklösung, nämlich Chipsätze mit integrierter Grafik, sind für die meisten Einsatzgebiete schnell genug. Im etwas schnelleren Mittelfeld tummeln sich viele Grafikchips, die demgegenüber keine wesentlichen Vorzüge bieten, sondern hauptsächlich Preis und Leistungsaufnahme in die Höhe treiben und somit zu wärmeren und lauteren Notebooks führen. Erst die Oberklasse bietet einen für Spieler interessanten Geschwindigkeitsschub. Bei der Einschätzung der Leistungsfähigkeit im Vergleich zum Desktop-PC darf man sich nicht an den Namen der Chips orientieren, weil viele Notebook-Chips langsamer laufen als ihre gleichnamigen Desktop-Verwandten. Beispielsweise hat der Nvidia GeForce 7600 als Desktop-Version zwölf, als Mobil-Version nur acht Pixel-Pipelines.

Seit der Einführung von Zweikanal-Speichercontrollern und Double-Data-Rate-Speicher machen Chipsatz-Grafikkerne einen Rechner nicht mehr langsamer. Man muss lediglich darauf achten, Notebooks mit zwei Modulen zu bestücken. Ausreichend groß sollten sie zudem sein, denn der Grafikkern nutzt einen Teil des Hauptspeichers für sich, der – bei 3D-Anwendungen, ungeschickt programmiertem BIOS oder Windows Vista – auch mal auf 128 oder sogar 256 MByte anwachsen kann. 512 MByte Hauptspeicher sind dabei wirklich nur dann akzeptabel, wenn man auf den allerletzten Cent achtgeben muss oder wenn die Geschwindigkeit gar keine Rolle spielt.

Zwischen Geschwindigkeit und Leistungsumfang der Chipsatz-Grafiken von AMD/ATI (Radeon Xpress 1100/1150), Intel (GMA950 im Mobile 945GM und GMA X3100 im Mobile 965GM) und Nvidia (GeForce Go 6100/6150) besteht kein wesentlicher Unterschied. Sie sind für Büroanwendungen, Videoschnitt und Bildbearbeitung (was alles aus Sicht des Grafikchips fast dasselbe ist) schnell genug. Alten oder anspruchslosen 3D-Spielen ermöglichen sie spielbare Frameraten. Sie haben einen TV- und einen (passablen) VGA-Ausgang und können Displays per DVI (der X3100 sogar per HDMI) auch digital mit bis zu 1920 × 1200 Punkten ansteuern. Das externe Display läuft wahlweise als erweiterter Desktop oder im Clone-Modus und kann eine andere Auflösung und Bildwiederholfrequenz als das interne Display zeigen, auch 16:10-Auflösungen. Docking-Stationen lassen sich so konstruieren, dass dessen DVI-Buchse ein Signal trägt. Somit bleiben bis auf eine hohe 3D-Leistung keine Wünsche offen. Vista-Käufer sollten allerdings die in einigen Auslaufmodellen anzutreffenden Intel-Chipsätze Mobile 855GM und Mobile 915GM meiden, weil ihre Grafikkerne für die Aero-Oberfläche zu langsam sind.

In der Praxis sind allerdings nur bei wenigen Modellen alle Fähigkeiten umgesetzt. Oft muss die Chipsatz-Grafik als Billiglösung herhalten und die Hersteller sparen dann auch an anderen Ecken: Sie schlampen beim VGA-Ausgang, lassen die DVI-Buchse weg oder nutzen die DVI-Buchse der Docking-Station nicht. Viele Notebooks versagen bei der Ansteuerung von Monitoren oder Projektoren mit den immer weiter verbreiteten Breitbild-Auflösungen wie 1280 × 720, 1440 × 900 oder 1360 × 768 Punkten.

Doch mit einem separaten Grafikchip verschwinden diese Probleme nicht, viele Notebooks mit Nvidia- oder ATI/AMD-Grafik kommen ebenfalls mit matschigem VGA-Signal, ohne DVI und mit Aussetzern bei diesen gar nicht mehr so exotischen Auflösungen. Die Grafikchips bieten daher keinen anderen Vorteil, als dass 3D-Spiele schneller l aufen. Doch Chips wie ATIs Mobility Radeon X1300 und X1400 sowie Nvidias GeForce Go 7300 und 7400 beschleunigen nur wenige Spiele deutlich. Auch die neuen Einsteigerchips wie der Mobility Radeon X2300 oder Nvidia GeForce 8400M bieten keine höhere Geschwindigkeit.

Etwas nützlicher sind die Chips der Mittelklasse: Radeon X1600 und X1700 sowie GeForce 7600; auch die Neulinge Radeon HD 2600 und GeForce 8600M dürften sich in dieser Klasse einsortieren. Aber auch mit ihnen ist nicht daran zu denken, aktuelle 3D-Spiele in voller Detailtiefe ruckelfrei laufen zu lassen. Schnellere Grafikchips wie den GeForce 7900 findet man nur in wenigen Notebooks.

Welcher Chipsatz die ganzen Komponenten verbindet, spielt – abgesehen davon, ob er einen Grafikkern enthält oder nicht – keine wichtige Rolle. Intel-Prozessoren findet man fast nur in der Kombination mit Intel-Chipsätzen, AMD-Prozessoren mit einem von Nvidia oder ATI. Ein von AMD gerade vorgestellter Desktop-Chipsatz wird über kurz oder lang auch im Notebook landen, drin steckt natürlich ATI-Technik. Einige ATI- und Nvidia-Southbridges haben eine etwas niedrigere USB-Transferrate, was aber in der Praxis nur selten eine Rolle spielt. In billigen Notebooks findet man ab und zu (auch in Kombination mit Intel-Prozessoren) Chipsätze mit integrierter Grafik von SiS oder VIA, die etwas langsamer sind, aber bei den Billiggeräten steht eine hohe Performance ja sowieso nicht im Vordergrund.Notebook-Kauf: Festplatte

Bei Arbeiten mit Fotos, großen Präsentationen oder stark bebilderten Dokumenten muss die Festplatte immer größere Datenhäppchen bewältigen. Vor einigen Jahren spuckten Digitalkameras JPG-Fotos mit weit unter 1 MByte Größe aus, die RAW-Dateien heute aktueller Kameras nehmen über 10 MByte ein. Entsprechend steigen auch die Ansprüche an Geschwindigkeit und Größe der Festplatte.

Für eine Betriebssystem-Installation mit großzügig Platz für Programme kann man 20 GByte veranschlagen. Will man besonders viele Anwendungen, umfangreiche (also auf DVD oder mehreren CDs gelieferte) Spiele oder Nachschlagwerke installieren, wächst der Platzbedarf entsprechend. Wer sich hauptsächlich mit E-Mails, Büro- und Studienunterlagen oder der Firmenbuchhaltung beschäftigt, kommt ganz gut mit 40 oder 60 GByte großen Festplatten aus. Platz für ein paar hundert Fotos, MP3-Songs oder Hörbucher bleibt dabei allemal.

Wenn die Sammlung eher in Tausender-Stückzahlen geht oder ein zweites Betriebssystem zum Einsatz kommen soll, passt eine 80er- oder 100er-Platte besser. Wer aus Passion oder beruflicher Notwendigkeit gar mit zehntausenden Fotos oder Songs zu tun hat, braucht eine Platte ab 120 GByte. Besondere Platzfresser sind zudem Filme, egal ob selbst gedreht, per TV-Modul aufgenommen oder von den eigenen DVDs gerippt. Derzeit sind Platten mit maximal 200 GByte erhältlich, größere dürften noch dieses Jahr in die Läden kommen.

Eine hohe Transfergeschwindigkeit macht sich in vielen Situationen bemerkbar, beim Booten, beim Aufwachen aus dem Ruhezustand, beim Umgang sowohl mit vielen als auch mit großen Dateien. Lediglich beim Konvertieren von Videos ist eher der Prozessor gefordert, beim Surfen die Internet-Verbindung und beim Schreiben der Kopf.

Als besonders schnell erweisen sich Platten mit 7200 U/min und 8 MByte großem Cache. Aufgrund der höheren Datendichte gehören auch die 160- und 200-GByte-Platten mit 5400 U/min zu den schnelleren. Nur bei wenigen Notebook-Herstellern kann der Kunde allerdings die Eigenschaften der Festplatte so detailliert festlegen.

Der mechanische Einbau einer neuen Festplatte macht ähnlich wenig Probleme wie die Erweiterung des Hauptspeichers. Aber alle Programme samt Einstellungen und Daten von der alten auf die neue Platte zu bekommen, ist recht umständlich. Daher sollten Käufer darauf achten, dass ihr Notebook ab Werk mit der gewünschten Platte ausgestattet ist.

Solid-State-Disks mit ausschließlich Flash-Speicher statt beweglichen Scheiben kosten so viel wie ganze Notebooks und sind noch nicht zu vernünftigen Preisen erhältlich. Bisher bietet lediglich Dell zwei seiner Latitude-Geräte optional mit einer Solid-State-Disk an (siehe [1]), auch Sony hat ein Modell im Angebot. Mit der Auslieferung von Hybrid-Platten – herkömmliche Magnetscheiben mit zusätzlichem Flash-Speicher – will Samsung in Kürze beginnen; eine eingebaute Unterstützung für den Flash-Speicher wird aber anfangs wohl nur Windows Vista mitbringen.

Als optische Laufwerke kommen schon bei den billigsten Notebooks nur noch DVD-Brenner zum Einsatz, oftmals sogar mit Brennfunktion für Double-Layer-Medien. DVD-ROMs oder CD/RW-Laufwerke sind nur noch optional für einige wenige Geräte lieferbar.

Notebook-Platten haben aufgrund der stärkeren mechanischen Belastung ein größeres Ausfallrisiko als die im Desktop-PC, bei mobil genutzten steigt zudem das Diebstahlrisiko. Eine regelmäßige Sicherung der Daten ist daher unverzichtbar. Per DVD-R oder CD-R ist das nur bei kleinen Datenmengen praktikabel, größere lassen sich komfortabler per externer Festplatte (USB oder Firewire; etwa 100 Euro für 300 GByte) oder per LAN (Server oder NAS, siehe [2]) sichern. Auf längeren Reisen, besonders zu produktiven Zwecken, gehört eine externe Platte, ein Image-Tank, ein MP3-Spieler mit genügend freiem Platz oder ähnliches ins Gepäck – alternativ sichert man die neuen Daten per Internet-Backup.

Notebook Reparatur
Unser Notebook-Reparatur-Dienst repariert Laptop,s von allen Herstellern in Frankfurt.
Laptop Reparaturen sind unser Kerngeschäft. Achtung:!! Unsere Notebook-Reparatur-Stelle ist kein Sofort-Reparatur-Service !! Sofort-Reparaturen führen wir nur an den von uns verkauften Intel-Notebook,s aus. Aufgrund unserer hervorragenden Ausstattung an Messmitteln und Werkzeugen, ist es und möglich, Reparaturen auf Chip-Level auszuführen. Unser Angebot richtet sich an den Endverbraucher sowie an Laptop-Händler. Da die Notebook-Reparatur eine sehr filigrane Arbeit ist und die Repararturkosten nicht von vorneherein festehen erstellen wir Kostenvoranschläge kostenlos. Dafür muß das Gerät in die Notebook-Reparatur-Werkstatt Es hat keinen Sinn die Reparaturkosten zu schätzen. Laptops können sie zwischen 9h-12h und 15h-18h in unserer Notebook-Reparatur-Annahme abgeben oder mit der Post schicken. Der Laptop sollte mit einer genauen Fehlerbeschreibung, Netzteil und Akku zur Notebook-Reparatur abgegeben werden, nachdem eine Datensicherung gemacht worden ist. Für Datenverluste übernehmen wir keine Haftung. Obwohl wir zu Reparaturzwecken unsere eigenen Festplatten verwenden, ist es nicht möglich Schäden auszuschließen.
Die Notebook-Reparatur auf Bauteilebene ist Mitbewerbern oft nicht möglich, da sie weder über die nötige Erfahrung
noch über die nötigen Einrichtungen verfügen. Auch Herstellern sind oft nur in der Lage ganze Baugruppen
wie Displays oder Mainboards zu erneuern. In solchen Fällen sind die Notebook-Reparatur-Kosten sehr hoch.
Einige Laptop-Hersteller verkaufen auch keine Ersatztele und sorgen somit für hohe Reparaturkosten
Offenbar sollen hier die eigenen Reparaturabteilungen vor den Mitbewerbern geschützt werden.
Aus jahrelanger Erfahrung können wir sagen, daß etwa 80 Prozent der Laptop-Reparaturen wirtschaftlich sind.
Bei den restlichen 20 Prozent handelt es sich häufig um Flüssigkeitsschäden, Aussetzfehlern, Gewalteinwirkung
oder um unsachgemäße Fremdeingriffe durch Bastler und sogenannte "Fachleute".
Ihr Notebook-Reparatur-Service aus Frankfurt.


Reparatur aller Mainboards- Reparatur und Wechsel des Grahpikchips- Reparatur und Erneuerung eines BGA- Reparatur des Displays- Notebook Reparatur auf Chip Level Basis- Reparatur aller Notebooks und Laptops- Reparatur des Mainboards mit BGA-Rework und Refflow- Schnelle Diagnose und Reparatur dank langjähriger Erfahrung-Die Notebook-Reparatur-Werkstatt in Deutschland.

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Beratung: Der Notebook-Prozessor

Die schnellsten Mobilprozessoren sind momentan Intels Core 2 Duo mit 4 MByte L2-Cache, also die T7000er-Modelle außer dem T7100. Der Spitzenreiter T7700 erreicht 2,4 GHz bei FSB800, das schnellste FSB667-Modell ist der T7600 mit 2,33 GHz – beide kosten happig viel. Auch noch zur Spitzenklasse zählen der Core 2 Duo mit 2 MByte # (1,67 bis 1,83 GHz), der Vorgänger Core Duo T2000 (1,6 bis 2,33 GHz) sowie der AMD Turion 64 X2 mit 1 MByte L2-Cache (TL-52 bis TL-64, 1,6 bis 2,2 GHz). Sie alle haben zwei Rechenkerne.

Alle anderen Prozessoren sind langsamer, wobei die feinen Abstufungen eher aus Marketing- als aus praktischen Gründen sinnvoll sind. Die Mittelklasse bilden die Einkern-Modelle AMD Turion 64 und Intel Core Solo sowie die Zweikern-CPU Intel Pentium Dual Core. Die Sparklasse besteht aus AMD Sempron, Intel Celeron M und dem hierzulande selten anzutreffenden VIA C7-M. Von einigen Prozessoren gibt es Stromspar-Versionen.

Der Unterschied zwischen dem langsamsten Celeron M und dem schnellsten Core 2 Duo mag in einigen Anwendungen deutlich spürbar sein, aber Abstufungen von ein paar hundert Megahertz merkt niemand. Selbst wenn – wie in einigen mäßig konzipierten Notebooks üblich – der Prozessor im Akkubetrieb gedrosselt ist, fällt das nicht jedem Anwender auf. Berechnungen wiederum, die mehrere Minuten oder gar Stunden dauern, beschleunigt ein schnellerer Prozessor nicht so sehr, dass man ohne Verzögerung weiter arbeiten könnte – immerhin erleichtert ein Zweikern-Prozessor, sich derweil mit anderen Programmen zu beschäftigen.

Die Virtualisierungstechniken von AMD und Intel werden von immer mehr entsprechenden Programmen wie VMware und VirtualPC genutzt. Einige aus dem Linux-Umfeld wie Xen oder KVM benötigen diese CPU-Funktionen sogar, um Windows als Gastsystem zu starten. Die schnellen Mobilprozessoren Turion X2, Core 2 und die meisten Core-Versionen haben diese Technik eingebaut. Einige Prozessoren (Intel Core 2, die meisten von AMD) beherrschen 64-Bit-Befehle, was in Notebooks jedoch hauptsächlich für Entwickler entsprechender Software interessant ist. Einen deutlichen Vorteil bringt ein 64-Bit-Betriebssystem erst bei weit über 4 GByte Hauptspeicher, was in Notebooks derzeit nicht möglich ist.

Grafikchip Schon die langsamste Grafiklösung, nämlich Chipsätze mit integrierter Grafik, sind für die meisten Einsatzgebiete schnell genug. Im etwas schnelleren Mittelfeld tummeln sich viele Grafikchips, die demgegenüber keine wesentlichen Vorzüge bieten, sondern hauptsächlich Preis und Leistungsaufnahme in die Höhe treiben und somit zu wärmeren und lauteren Notebooks führen. Erst die Oberklasse bietet einen für Spieler interessanten Geschwindigkeitsschub. Bei der Einschätzung der Leistungsfähigkeit im Vergleich zum Desktop-PC darf man sich nicht an den Namen der Chips orientieren, weil viele Notebook-Chips langsamer laufen als ihre gleichnamigen Desktop-Verwandten. Beispielsweise hat der Nvidia GeForce 7600 als Desktop-Version zwölf, als Mobil-Version nur acht Pixel-Pipelines.

Seit der Einführung von Zweikanal-Speichercontrollern und Double-Data-Rate-Speicher machen Chipsatz-Grafikkerne einen Rechner nicht mehr langsamer. Man muss lediglich darauf achten, Notebooks mit zwei Modulen zu bestücken. Ausreichend groß sollten sie zudem sein, denn der Grafikkern nutzt einen Teil des Hauptspeichers für sich, der – bei 3D-Anwendungen, ungeschickt programmiertem BIOS oder Windows Vista – auch mal auf 128 oder sogar 256 MByte anwachsen kann. 512 MByte Hauptspeicher sind dabei wirklich nur dann akzeptabel, wenn man auf den allerletzten Cent achtgeben muss oder wenn die Geschwindigkeit gar keine Rolle spielt.

Zwischen Geschwindigkeit und Leistungsumfang der Chipsatz-Grafiken von AMD/ATI (Radeon Xpress 1100/1150), Intel (GMA950 im Mobile 945GM und GMA X3100 im Mobile 965GM) und Nvidia (GeForce Go 6100/6150) besteht kein wesentlicher Unterschied. Sie sind für Büroanwendungen, Videoschnitt und Bildbearbeitung (was alles aus Sicht des Grafikchips fast dasselbe ist) schnell genug. Alten oder anspruchslosen 3D-Spielen ermöglichen sie spielbare Frameraten. Sie haben einen TV- und einen (passablen) VGA-Ausgang und können Displays per DVI (der X3100 sogar per HDMI) auch digital mit bis zu 1920 × 1200 Punkten ansteuern. Das externe Display läuft wahlweise als erweiterter Desktop oder im Clone-Modus und kann eine andere Auflösung und Bildwiederholfrequenz als das interne Display zeigen, auch 16:10-Auflösungen. Docking-Stationen lassen sich so konstruieren, dass dessen DVI-Buchse ein Signal trägt. Somit bleiben bis auf eine hohe 3D-Leistung keine Wünsche offen. Vista-Käufer sollten allerdings die in einigen Auslaufmodellen anzutreffenden Intel-Chipsätze Mobile 855GM und Mobile 915GM meiden, weil ihre Grafikkerne für die Aero-Oberfläche zu langsam sind.

In der Praxis sind allerdings nur bei wenigen Modellen alle Fähigkeiten umgesetzt. Oft muss die Chipsatz-Grafik als Billiglösung herhalten und die Hersteller sparen dann auch an anderen Ecken: Sie schlampen beim VGA-Ausgang, lassen die DVI-Buchse weg oder nutzen die DVI-Buchse der Docking-Station nicht. Viele Notebooks versagen bei der Ansteuerung von Monitoren oder Projektoren mit den immer weiter verbreiteten Breitbild-Auflösungen wie 1280 × 720, 1440 × 900 oder 1360 × 768 Punkten.

Doch mit einem separaten Grafikchip verschwinden diese Probleme nicht, viele Notebooks mit Nvidia- oder ATI/AMD-Grafik kommen ebenfalls mit matschigem VGA-Signal, ohne DVI und mit Aussetzern bei diesen gar nicht mehr so exotischen Auflösungen. Die Grafikchips bieten daher keinen anderen Vorteil, als dass 3D-Spiele schneller l aufen. Doch Chips wie ATIs Mobility Radeon X1300 und X1400 sowie Nvidias GeForce Go 7300 und 7400 beschleunigen nur wenige Spiele deutlich. Auch die neuen Einsteigerchips wie der Mobility Radeon X2300 oder Nvidia GeForce 8400M bieten keine höhere Geschwindigkeit.

Etwas nützlicher sind die Chips der Mittelklasse: Radeon X1600 und X1700 sowie GeForce 7600; auch die Neulinge Radeon HD 2600 und GeForce 8600M dürften sich in dieser Klasse einsortieren. Aber auch mit ihnen ist nicht daran zu denken, aktuelle 3D-Spiele in voller Detailtiefe ruckelfrei laufen zu lassen. Schnellere Grafikchips wie den GeForce 7900 findet man nur in wenigen Notebooks.

Welcher Chipsatz die ganzen Komponenten verbindet, spielt – abgesehen davon, ob er einen Grafikkern enthält oder nicht – keine wichtige Rolle. Intel-Prozessoren findet man fast nur in der Kombination mit Intel-Chipsätzen, AMD-Prozessoren mit einem von Nvidia oder ATI. Ein von AMD gerade vorgestellter Desktop-Chipsatz wird über kurz oder lang auch im Notebook landen, drin steckt natürlich ATI-Technik. Einige ATI- und Nvidia-Southbridges haben eine etwas niedrigere USB-Transferrate, was aber in der Praxis nur selten eine Rolle spielt. In billigen Notebooks findet man ab und zu (auch in Kombination mit Intel-Prozessoren) Chipsätze mit integrierter Grafik von SiS oder VIA, die etwas langsamer sind, aber bei den Billiggeräten steht eine hohe Performance ja sowieso nicht im Vordergrund.Notebook-Kauf: Festplatte

Bei Arbeiten mit Fotos, großen Präsentationen oder stark bebilderten Dokumenten muss die Festplatte immer größere Datenhäppchen bewältigen. Vor einigen Jahren spuckten Digitalkameras JPG-Fotos mit weit unter 1 MByte Größe aus, die RAW-Dateien heute aktueller Kameras nehmen über 10 MByte ein. Entsprechend steigen auch die Ansprüche an Geschwindigkeit und Größe der Festplatte.

Für eine Betriebssystem-Installation mit großzügig Platz für Programme kann man 20 GByte veranschlagen. Will man besonders viele Anwendungen, umfangreiche (also auf DVD oder mehreren CDs gelieferte) Spiele oder Nachschlagwerke installieren, wächst der Platzbedarf entsprechend. Wer sich hauptsächlich mit E-Mails, Büro- und Studienunterlagen oder der Firmenbuchhaltung beschäftigt, kommt ganz gut mit 40 oder 60 GByte großen Festplatten aus. Platz für ein paar hundert Fotos, MP3-Songs oder Hörbucher bleibt dabei allemal.

Wenn die Sammlung eher in Tausender-Stückzahlen geht oder ein zweites Betriebssystem zum Einsatz kommen soll, passt eine 80er- oder 100er-Platte besser. Wer aus Passion oder beruflicher Notwendigkeit gar mit zehntausenden Fotos oder Songs zu tun hat, braucht eine Platte ab 120 GByte. Besondere Platzfresser sind zudem Filme, egal ob selbst gedreht, per TV-Modul aufgenommen oder von den eigenen DVDs gerippt. Derzeit sind Platten mit maximal 200 GByte erhältlich, größere dürften noch dieses Jahr in die Läden kommen.

Eine hohe Transfergeschwindigkeit macht sich in vielen Situationen bemerkbar, beim Booten, beim Aufwachen aus dem Ruhezustand, beim Umgang sowohl mit vielen als auch mit großen Dateien. Lediglich beim Konvertieren von Videos ist eher der Prozessor gefordert, beim Surfen die Internet-Verbindung und beim Schreiben der Kopf.

Als besonders schnell erweisen sich Platten mit 7200 U/min und 8 MByte großem Cache. Aufgrund der höheren Datendichte gehören auch die 160- und 200-GByte-Platten mit 5400 U/min zu den schnelleren. Nur bei wenigen Notebook-Herstellern kann der Kunde allerdings die Eigenschaften der Festplatte so detailliert festlegen.

Der mechanische Einbau einer neuen Festplatte macht ähnlich wenig Probleme wie die Erweiterung des Hauptspeichers. Aber alle Programme samt Einstellungen und Daten von der alten auf die neue Platte zu bekommen, ist recht umständlich. Daher sollten Käufer darauf achten, dass ihr Notebook ab Werk mit der gewünschten Platte ausgestattet ist.

Solid-State-Disks mit ausschließlich Flash-Speicher statt beweglichen Scheiben kosten so viel wie ganze Notebooks und sind noch nicht zu vernünftigen Preisen erhältlich. Bisher bietet lediglich Dell zwei seiner Latitude-Geräte optional mit einer Solid-State-Disk an (siehe [1]), auch Sony hat ein Modell im Angebot. Mit der Auslieferung von Hybrid-Platten – herkömmliche Magnetscheiben mit zusätzlichem Flash-Speicher – will Samsung in Kürze beginnen; eine eingebaute Unterstützung für den Flash-Speicher wird aber anfangs wohl nur Windows Vista mitbringen.

Als optische Laufwerke kommen schon bei den billigsten Notebooks nur noch DVD-Brenner zum Einsatz, oftmals sogar mit Brennfunktion für Double-Layer-Medien. DVD-ROMs oder CD/RW-Laufwerke sind nur noch optional für einige wenige Geräte lieferbar.

Notebook-Platten haben aufgrund der stärkeren mechanischen Belastung ein größeres Ausfallrisiko als die im Desktop-PC, bei mobil genutzten steigt zudem das Diebstahlrisiko. Eine regelmäßige Sicherung der Daten ist daher unverzichtbar. Per DVD-R oder CD-R ist das nur bei kleinen Datenmengen praktikabel, größere lassen sich komfortabler per externer Festplatte (USB oder Firewire; etwa 100 Euro für 300 GByte) oder per LAN (Server oder NAS, siehe [2]) sichern. Auf längeren Reisen, besonders zu produktiven Zwecken, gehört eine externe Platte, ein Image-Tank, ein MP3-Spieler mit genügend freiem Platz oder ähnliches ins Gepäck – alternativ sichert man die neuen Daten per Internet-Backup.

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Die Notebook-Reparatur auf Bauteilebene ist Mitbewerbern oft nicht möglich, da sie weder über die nötige Erfahrung
noch über die nötigen Einrichtungen verfügen. Auch Herstellern sind oft nur in der Lage ganze Baugruppen
wie Displays oder Mainboards zu erneuern. In solchen Fällen sind die Notebook-Reparatur-Kosten sehr hoch.
Einige Laptop-Hersteller verkaufen auch keine Ersatztele und sorgen somit für hohe Reparaturkosten
Offenbar sollen hier die eigenen Reparaturabteilungen vor den Mitbewerbern geschützt werden.
Aus jahrelanger Erfahrung können wir sagen, daß etwa 80 Prozent der Laptop-Reparaturen wirtschaftlich sind.
Bei den restlichen 20 Prozent handelt es sich häufig um Flüssigkeitsschäden, Aussetzfehlern, Gewalteinwirkung
oder um unsachgemäße Fremdeingriffe durch Bastler und sogenannte "Fachleute".
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