Hightechprojektionen auf Nebelwänden oder Sportereignisse auf Riesendisplays -
die Oberflächen der Informationsgesellschaft sind im steten Wandel.
Wissenschaftler arbeiten weltweit in unzähligen Laboren an einer verbesserten Abbildung unserer Umwelt.
Und lassen uns dabei immer tiefer in virtuelle Welten eintauchen.
Dabei fing alles so gemütlich an. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt Paul Nipkow die
so genannte Nipkow-Scheibe. Ein Rundfunksignal erzeugt auf einer Glimmlampe ein Bild.
Durch das Drehen einer Lochscheibe wird das Bild Zeile für Zeile sichtbar.
Diese Technologie gilt als elektromechanischer Vorgänger des Fernsehens.
In den dreißiger Jahren revolutioniert die Bildröhre das Fernsehen.
Ein Elektronenstrahl rast durch das Vakuum auf eine Mattscheibe und erzeugt ein Lichtbild.
Diese Technologie sorgt nicht nur seit über einem halben Jahrhundert für Unterhaltung im Pantoffelkino,
sondern auch heute noch funktionieren manche Computermonitore nach diesem Prinzip.
Doch die Oberflächen der Informationsgesellschaft verändern sich.
Wissenschaftler erforschen „Licht emittierende Dioden“,
so genannte LEDs, für neue elektronische Anzeigen. Werden die winzigen Dioden unter Strom gesetzt,
beginnen sie zu leuchten.
Die Farbüberlagerung erzeugt weißes Licht
Eine normale Glühlampe verwandelt nur etwa fünf Prozent der elektrischen Energie in Licht. Der Rest ist Abwärme. Moderne Leuchtdioden nutzen hingegen 35 Prozent der elektrischen Energie für die Lichterzeugung. Um besonders helle Displays herzustellen, versuchen die Wissenschaftler, die Leistung der kleinen Lichtquellen weiter zu optimieren. Da die LEDs immer leistungsstärker werden, finden sie sich heute nahezu in allen technischen Geräten, vom Auto bis hin zum DVD-Player. Ein Vorteil der kleinen Lichtquellen ist, dass sie das Licht in den Farben grün, rot und blau erzeugen können. Aus diesen drei Grundfarben lassen sich alle anderen Farbtöne herstellen. Überlagern sich alle drei, erkennt das menschliche Auge das als weißes Licht.
Ein belgisches Unternehmen nutzt LEDs daher für die Produktion von großen Anzeigen. Techniker setzen die Lichtquellen zu Displays unterschiedlicher Größe zusammen. Jeder der einzelnen leuchtenden Pixel beinhaltet mindestens eine rote, grüne oder blaue LED. Leuchten alle gleichzeitig, entsteht auf dem Display die Farbe weiß. Um Fotos oder Filme farbecht und naturgetreu abzubilden, müssen alle Bildpunkte Licht mit einer genau definierten Wellenlänge und bestimmten Helligkeit emittieren. Ingenieure testen diese Parameter in einer speziellen Anlage. Auf Grund der intensiven Forschung im Bereich LED, können die kleinen Lichtquellen immer preiswerter produziert werden. LEDs verändern das Bild unserer Städte. Und in Zukunft ersetzen sie so manches Werbeplakat oder ergänzen die Schaufensterdekoration. Dabei können die LED-Displays sogar runde Formen annehmen. Die extrem hellen dabei sehr sparsamen Lichtquellen sind schon jetzt in Sport- und Konzertarenen zu finden und werden auch unsere Einkaufsmeilen schon bald in ein neues Licht tauchen. Doch nicht nur große LED-Screens sorgen für neue Maßstäbe.
Teile eines LCD-Monitores
LCD-Monitore, so genannte Liquid Cristal Displays, Flüssigkristallanzeigen sorgen als Computerbildschirm und auch als Fernseher für einen neuen Look. Spezielle Leuchtstoffröhren sorgen für die Hintergrundbeleuchtung mit weißem Licht. Das Licht scheint durch mehrere hauchdünne Glasscheiben, die mit unterschiedlichen Materialien beschichtet sind. Die oberste Glasschicht ist mit tausenden von roten, grünen und blauen Farbstreifen versehen. Ähnlich den roten, grünen und blauen LEDs können sie alle Farben erzeugen. Hinter dieser Ebene steuern Flüssigkristalle die Lichtdurchlässigkeit jedes einzelnen Punktes. Pixel für Pixel entsteht so ein Bild. LCD-Displays haben jedoch einen großen Nachteil. Blickt man von der Seite, verändern sich die Farben und man erkennt nicht mehr viel.
Kunststoffe können zum Leuchten angeregt werden
Wissenschaftler forschen daher schon an der nächsten Generation von flachen Bildschirmen. Gegenstand der Forschung sind jedoch nicht flüssige Kristalle, sondern spezielle Kunststoffe. Die Fraunhofer Forscher haben das organische Material, das in unserem Alltag normalerweise als Einkaufstüte Verwendung findet, chemisch verändert und so zum Leuchten angeregt. Dabei nutzen sie die Eigenschaft, dass der von den Forschern veränderte Kunststoff, anders als normalerweise üblich, Strom leiten kann. Die einzelnen Moleküle emittieren dabei Licht in einer ganz speziellen Wellenlänge und Farbe.
Die Forscher nutzen dieses Material zur Konstruktion neuartiger Displays. Sie tragen es mit Hilfe des so genannten Spincoating-Verfahrens auf eine Oberfläche auf. Dabei entsteht eine nur Zehntausendstel Millimeter dünne Schicht des Strom leitenden Kunststoffes. Die beschichteten Oberflächen werden in einer Vakuumkammer mit Metall bedampft. Nach einigen Minuten bildet sich auf der Strom leitenden Kunststoffschicht eine hauchdünne Metalloberfläche. Legt man an diese Metalloberfläche eine Spannung an, fließt durch die organischen Moleküle Strom und sie leuchten in ihren spezifischen Farben und Wellenlängen. Die Displays aus halbleitendem Kunststoff arbeiten nach einem ähnlichen Prinzip wie die ebenfalls aus einem Halbleiter hergestellten Leuchtdioden, kurz L-E-Ds. Da sie allerdings aus einem organischen Material hergestellt sind, bezeichnet man sie als O-L-E-Ds oder auch O-leds.
Armbanduhr mit OLED-Anzeige
Die O-leds sind genauso flach wie die herkömmlichen LCD-Displays. Da sie jedoch von selbst leuchten und keine Hintergrundbeleuchtung benötigen, sind sie viel heller. Der wesentliche Vorteil ist jedoch, dass sie viel preiswerter hergestellt werden können als herkömmliche Displays. Diese Technik wird vermutlich die Informationselektronik revolutionieren. Die Oleds können auch auf riesige Flächen aufgetragen werden. Und so erhalten wir in Zukunft visuelle Eindrücke nicht nur an neuen Orten, sondern auch unter einem ganz neuen Blickwinkel.
Ingenieure und Wissenschaftler bei Zeiss in Jena arbeiten an einer ganz anderen Technik um Bilder zu erzeugen. So genannte Beamer sind nicht nur bei Fußballmeisterschaften im Einsatz, sondern sorgen längst in vielen Wohnzimmern für Kinostimmung. Dabei durchleuchten die Lichtstrahlen einer Hochdruckentladungslampe mehrere Stationen und erzeugen mit Hilfe eines Farbrades über einhundert rote, grüne und blaue Bilder in der Sekunde. Letztendlich entsteht so das farbige Bild. In Zusammenarbeit mit LED-Herstellern versuchen Wissenschaftler die Beamer weiter zu verkleinern. Da die winzigen hellen Lichtquellen alle drei Grundfarben emittieren, kann man sie auch als Lichtquelle im Beamer einsetzen. Der Einbau von LEDs erspart dann nicht nur den Einbau der weißen Lampe, sondern auch den des Farbrades und einer aufwendigen Kühlung. Die LEDs ermöglichen so eine viel leichtere und kleinere Konstruktion, die noch dazu immer billiger wird. Damit sind völlig neue Einsatzgebiete für Beamer denkbar: Man könnte in naher Zukunft Kamera und Beamer kombinieren. Die Vision: Egal ob Kamera oder Handy - einen Knopfdruck nach der Aufnahme hat man das Ereignis bereits zu Hause an der Wand.
Die Projektion gelingt auch auf unebenen Flächen
Bei Jenoptik in Thüringen arbeiten Wissenschaftler an einer völlig neuen Projektionstechnologie. Das Licht für die Projektion liefern keine Lampen oder LEDs, sondern einzelne Laser. Das gebündelte und extrem helle Licht leuchtet wieder in den drei Grundfarben rot, grün und blau. Mit Hilfe eines eigens entwickelten Objektivs können die thüringischen Wissenschaftler die Größe der Projektionsfläche variieren. Wesentlicher Vorteil der Laserprojektion: Das Bild muss nicht, wie bei anderen Projektoren, fokussiert werden. Es ist unabhängig vom Abstand zum Objektiv immer scharf. Selbst auf unebenen Flächen gibt es keine verschwommenen Bilder. In Jena nutzt man diesen Effekt bereits in einem Planetarium. Trotz der runden Kulisse sind die Bilder gestochen scharf. Die Farben des Laserlichtes erlauben außerdem eine weitaus realistischere Abbildung, als die bisher üblichen Projektionsverfahren. Für den Betrachter entsteht so ein dreidimensionaler Eindruck. Der dreidimensionale Eindruck ermöglicht es Wissenschaftlern tief in virtuelle Welten einzutauchen. Außerdem sorgen die hellen Lichtquellen für neuartige Showeffekte. Projektionen auf bewegten Oberflächen sind genauso denkbar wie auf Nebel- und Wasserfällen.
3D-Ansicht einer Grafik
Wissenschaftler arbeiten jedoch nicht nur an Showeffekten. Im Fraunhofer Institut in Berlin haben Forscher den Aufbau eines normalen LCD-Displays verändert. Auf das Display legen sie eine Glasplatte mit einer ganz speziellen Oberfläche. Ohne eine 3-D-Brille zu benutzen, entsteht für den Betrachter ein perfekter dreidimensionaler Eindruck der abgebildeten Gegenstände. Sogar eine Interaktion mit virtuellen Gegenständen ist möglich: Infrarotkameras erkennen die Bewegungen der Hand im Raum. Eine Software interpretiert die Bewegungen und steuert die virtuellen Objekte. Licht ist somit nicht nur Träger von Informationen, sondern vermittelt auch wunderbare Illusionen.
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19.12.2007 / hitec.online.mf
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Hightechprojektionen auf Nebelwänden oder Sportereignisse auf Riesendisplays -
die Oberflächen der Informationsgesellschaft sind im steten Wandel.
Wissenschaftler arbeiten weltweit in unzähligen Laboren an einer verbesserten Abbildung unserer Umwelt.
Und lassen uns dabei immer tiefer in virtuelle Welten eintauchen.
Dabei fing alles so gemütlich an. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt Paul Nipkow die
so genannte Nipkow-Scheibe. Ein Rundfunksignal erzeugt auf einer Glimmlampe ein Bild.
Durch das Drehen einer Lochscheibe wird das Bild Zeile für Zeile sichtbar.
Diese Technologie gilt als elektromechanischer Vorgänger des Fernsehens.
In den dreißiger Jahren revolutioniert die Bildröhre das Fernsehen.
Ein Elektronenstrahl rast durch das Vakuum auf eine Mattscheibe und erzeugt ein Lichtbild.
Diese Technologie sorgt nicht nur seit über einem halben Jahrhundert für Unterhaltung im Pantoffelkino,
sondern auch heute noch funktionieren manche Computermonitore nach diesem Prinzip.
Doch die Oberflächen der Informationsgesellschaft verändern sich.
Wissenschaftler erforschen „Licht emittierende Dioden“,
so genannte LEDs, für neue elektronische Anzeigen. Werden die winzigen Dioden unter Strom gesetzt,
beginnen sie zu leuchten.
Beamer Reparatur
Unser Beamer-Reparatur-Dienst repariert Projektoren von allen Herstellern in Frankfurt.
Beamer Reparaturen sind eines unserer Kerngeschäfte.
Achtung:!! Unsere Beamer-Reparatur-Stelle ist kein Sofort-Reparatur-Service !!
Aufgrund unserer hervorragenden Ausstattung an Messmitteln und Werkzeugen, ist es und möglich,
Beamer-Reparaturen auf Chip-Level auszuführen.
Unser Angebot richtet sich an den Endverbraucher sowie an Beamer-Händler.
Da die Beamer-Reparatur eine sehr filigrane Arbeit ist und die Repararturkosten nicht von vorneherein festehen
erstellen wir
Kostenvoranschläge kostenlos. Dafür muß das Gerät in die Beamer-Reparatur-Werkstatt
Es hat keinen Sinn die Reparaturkosten zu schätzen.
Laptops können sie zwischen 9h-12h und 15h-18h in unserer Notebook-Reparatur-Annahme abgeben oder mit der Post schicken.
Der Beamer sollte mit einer genauen Fehlerbeschreibung zur Projektor-Reparatur abgegeben werden.
Die Beamer-Reparatur auf Bauteilebene ist Mitbewerbern oft nicht möglich, da sie weder über die nötige Erfahrung
noch über die nötigen Einrichtungen verfügen. Auch Herstellern sind oft nur in der Lage ganze Baugruppen
wie Displays oder Mainboards zu erneuern. In solchen Fällen sind die Beamer-Reparatur-Kosten sehr hoch.
Einige Projektor-Hersteller verkaufen auch keine Ersatztele und sorgen somit für hohe Reparaturkosten
Offenbar sollen hier die eigenen Reparaturabteilungen vor den Mitbewerbern geschützt werden.
Aus jahrelanger Erfahrung können wir sagen, daß etwa 80 Prozent der Beamer-Reparaturen wirtschaftlich sind.
Bei den restlichen 20 Prozent handelt es sich häufig um Flüssigkeitsschäden, Aussetzfehlern, Gewalteinwirkung
oder um unsachgemäße Fremdeingriffe durch Bastler und sogenannte "Fachleute".
Ihr Beamer-Reparatur-Service aus Frankfurt.